In meinem Herzen nur du

Cover "In meinem Herzen nur"TATATATAAAAAAAA!!!! Heute ist zwar noch nicht der 1. Juli (und damit der offizielle Veröffentlichungstermin), aber Amazon war einfach irre schnell mit dem Bereitstellen im Shop. Und darum ist das E-Book von In meinem Herzen nur du schon da.

Für alle Fans von Ebbe und Glut: In meinem Herzen nur du ist etwas völlig anderes. Es ist eine sehr romantische und zugleich tragische Geschichte. Der rosarote Himmel hängt voller Geigen – bis pechschwarze Gewitterwolken heranziehen und die Musik dramatisch wird. Na, Ihr wisst schon … Herzschmerz hoch zehn. Ich liebe diese kleine Geschichte sehr. Und es würde mich wahnsinnig glücklich machen, wenn es Euch ähnlich ginge.

Liebe Frauen, bitte erzählt all Euren Freundinnen von diesem Buch und lasst Euch gemeinsam verzaubern von der Geschichte um Greta und Finn. Denn träumen wir nicht insgeheim alle von der einen großen Liebe, die alles überdauert?

Liebe Männer – nein, keine Bange, Ihr müsst das Buch NICHT lesen. Ich weiß ja, dass das nix für Euch ist. Aber schenkt es doch Euren Frauen, Freundinnen, Müttern. Sie werden Euch dafür noch mehr lieben, ich schwöre!

Und nun? Hach, lest selbst! Hier könnt Ihr In meinem Herzen nur du bei Amazon kaufen.

PS: In Kürze erscheint auch eine Printausgabe von In meinem Herzen nur du. Den Sommer über gibt es das Buch nur exklusiv bei Amazon. Ab Herbst ist es dann überall erhältlich.

PPS: Das E-Book ist nur wenige Tage zum Schnäppchenpreis von 99 Cent erhältlich. Danach kostet es 3,99. Schnelles Zugreifen lohnt sich also.

Lesung im Kino Center Rendsburg

An diesem Wochenende gibt es ganz großes Kino im Kino Center Rendsburg. Fünf Autorinnen lesen aus ihren Büchern Texte voller Witz, Charme und Herz. Gute Unterhaltung ist garantiert.

Mit von der Partie sind Andi Biel, Carin Müller, Silvia Konnerth und Violet Truelove. Ich bin am Samstag dabei und werde zwei Kurzgeschichten aus dem Buch „Moodcooking – Aus dem Suppentopf der Gefühle“, lesen, das gerade neu veröffentlicht wird. Das wird mein erster Auftritt mit meinen Kolleginnen aus der Gruppe „Das Autorensofa“. Darum freue ich mich ganz besonders darauf.

Damit Ihr Euch auch entspannt in den Plüschpolstern zurücklehnen könnt, gibt es verschiedene Frühstücksteller zur Auswahl. Und die Buchhandlung Liesegang stellt einen Büchertisch bereit.

Ich freue mich sehr auf den Samstag! Sehen wir uns?

Wann? 16. und 17. April 2016, 10 Uhr
Wo? Kino Center Rendsburg
Wallstraße 25, 24768 Rendsburg
Tel: 0 43 31 – 2 29 11
Karten können dort vorbestellt werden
Eintritt 8,00 Euro,
Frühstück 5,00 Euro

Titelbild

„Adjektivreich und handlungsschwach“

Kürzlich erschien auf spiegel.de ein Artikel, in dem Geschichten von Selfpublishern pauschal als „adjektivreich und handlungsschwach“ abgewertet wurden. Das führte in der Selfpublisherszene zu viel Schmunzeln, zumal die Autoren, die in dem Artikel namentlich genannt werden, sehr erfolgreich mit ihren „handlungsschwachen“ Geschichten sind. Der Artikel ist ein Beitrag zur Debatte um den Kampf zwischen Amazon und den Verlagen, die ja teilweise höchst unsachlich geführt wird – und die pauschale Diffamierung von Kollegen gehört da offenbar dazu. Das soll aber hier nicht weiter Thema sein.

Mir geht es vielmehr um die Frage nach den Adjektiven. Was ist denn schlimm daran, wenn man die gern verwendet? Das sind doch so schön bunte Wörter: herzzerreißend, betörend, meeresgrün, gewaltig, kugelrund, … Hach, ich könnte noch ewig so weitermachen. Und wird eine Geschichte durch all diese Adjektive nicht erst richtig lebendig?

Passenderweise las ich kurz nach dem Spiegeltext einen sehr empfehlenswerten Artikel in der Federwelt, in dem es um den Gebrauch von Adjektiven geht. Das nahm ich zum Anlass, kritisch zu überprüfen, wie mein eigener Umgang mit diesen Beiwörtern ist.

Gelegentlich braucht es einfach diese üppige, pralle Sprache, um Stimmungen und Gefühle auszudrücken – oder um den Kitsch in einer herzerweichenden Liebesszene so richtig zum Triefen zu bringen. Wir benötigen Adjektive auch, um etwas eindeutig auszudrücken. „Die rothaarige Frau“ beschreibt eine Figur unverwechselbar.

Andererseits vernebeln diese Beiwörter die Sinne und machen einen Text schwülstig und langatmig. Wolf Schneider bezeichnet Adjektive als die am meisten überschätzte Wortgattung. Und er liefert den Beweis gleich dazu:
„Wie heißt das Lied? Am ausgetretenen Brunnen vor dem weinlaubumrankten, halbverfallenen Tore steht ein knorriger Lindenbaum? Nicht ganz. Irgend jemand muss die Adjektive gestrichen haben, und was herauskam, wurde einer der populärsten Texte deutscher Sprache.“
(Aus: Wolf Schneider: Deutsch fürs Leben – Was die Schule zu lehren vergaß, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 17. Auflage 2007, S. 32)

Mein persönliches Fazit: Weniger ist in diesem Fall mehr. Allerdings kommt es auf die Art des Textes an. In einem sachlichen Text solltet Ihr Adjektive sparsam einsetzen, in einer schnulzigen Liebesgeschichte dürfen ruhig mal ein paar mehr vorkommen. Wenn Ihr aber lernen wollt, temporeich und klar zu schreiben, solltet Ihr Euch die Tipps aus der Federwelt zu Herzen nehmen. Es kann nicht schaden, zu Übungszwecken den Tipp von Hans Peter Roentgen aufzugreifen, und mal aus einem Text alle Adjektive zu streichen. Dann wird Euch auffallen, welche ihr wirklich benötigt und wie viele ihr unbedacht und manchmal sogar falsch einsetzt.

Pizza Salami – 7

zum 1. Teil

Robert schmerzte der Magen. Er wusste nicht mehr, ob das davon kam, dass er zu viel oder zu wenig gegessen hatte. Er wollte nur diese grauenvolle Leere loswerden. Also aß er weiter. Pizza Hawaii stand nun auf dem Programm.
»Es gibt heute was Indisches.«
Marianne häufte ihm Basmatireis auf den Teller und gab Spinat mit Ananas und Nüssen darüber. Sie sah blass aus und müde. Als sie ihren Teller erst halb leer gegessen hatte, hörte sie auf.
»Mir ist irgendwie nicht gut«, sagte sie und legte sich bald darauf ins Bett.
Die Übelkeit nahm in den nächsten Tagen zu. Marianne ging zum Arzt. Robert vermutete, dass sie schwanger sei und eine unbändige Freude erfüllte ihn. Doch als Marianne vom Arzt zurückkehrte, verwandelte sich die Freude in Ratlosigkeit und Sorge.
Robert würgte. Die Ananas auf der Pizza Hawaii war trocken und holzig. Der Schinken schmeckte wie Schuhsohle. Robert ließ die halbe Pizza liegen. Vielleicht würde es mit den Vier Jahreszeiten besser werden. Auf dieser Pizza war jedes Viertel anders belegt. Noch einmal gab es Salami und Thunfisch, dazu kamen Spinat und Champignons. Robert stopfte sich die Jahreszeiten durcheinander in den Mund. Auf einen Bissen Spinat folgte ein Happen Thunfisch.
Damals war auch alles durcheinander geraten. In jeder Jahreszeit war etwas Neues passiert. Im Sommer kam endlich die richtige Diagnose, spät, aber nicht zu spät, wie die Ärzte versicherten, im Herbst schlug die Chemotherapie an und es gab Besserung und Hoffnung, der Winter war grauenvoll, kalt, düster, beängstigend. Und im Frühling, als alle Welt wieder zu neuem Leben erwachte, war Marianne ausgelaugt und kraftlos.
Sie starb an einem Tag im April, an dem es sommerlich warm war und die Menschen in den Straßencafés und Biergärten die Sonne genossen. Robert hingegen hatte Mariannes Hand gehalten, die langsam immer kälter wurde. Irgendwann hatte die Kälte auch von ihm Besitz ergriffen, von seinen Händen, seinen Füßen, seinem Herzen.

Fortsetzung folgt …

Wie schreibt man eine Rezension? Teil 1

Ich freue mich immer sehr, wenn eins meiner Bücher eine Rezension erhält, die so begeistert klingt, dass ich spüre: Hier hat jemand mit großem Vergnügen meine Geschichte gelesen und möchte dieses Vergnügen gern mit anderen Lesern teilen. Natürlich muss ich auch kritische Stimmen aushalten, aber wenn die Kritik fair und nachvollziehbar formuliert wurde, kann ich damit besser umgehen, als wenn sie abfällig oder herablassend wirkt. Und auch dies gibt es: Rezensionen, in denen die spannendsten Momente der Geschichte ausgeplaudert werden. Oder hingerotzte Sätze, die mich ratlos zurücklassen. Nur drei Sterne, obwohl keine Kritikpunkte angeführt werden. Und so weiter und so fort.

Es scheint so, als sei es recht kompliziert, eine gute Rezension zu schreiben. Doch das stimmt nicht. Man muss nur ein paar Dinge beachten. Welche das sind, erläutere ich in diesem kleinen Schreibtipp.

In Teil 1 erkläre ich, was eine Rezension ist. In Teil 2 und 3 gibt es praktische Tipps fürs Selberschreiben.

Was ist eine Rezension?

Das Wort Rezension stammt von dem lateinischen Wort recensio ab, was so viel wie Musterung bedeutet. Statt Rezension sagt man auch Besprechung oder Kritik. Es geht also um eine Begutachtung und Bewertung, die sich grundsätzlich auf jegliche Form der künstlerischen Darbietung beziehen kann (Literatur, Musik, Film, Theater, …). Ich befasse mich im Folgenden nur mit Buchrezensionen, wobei das meiste, was ich dazu schreibe, auch für andere Formen der Rezension gilt.

Welche Formen der Rezension gibt es?

In einer Literaturkritik, wie Ihr sie vielleicht noch aus der Schule kennt, gibt man den gesamten Inhalt eines Buchs wieder. Außerdem wird das Buch nach wissenschaftlichen Kriterien analysiert. Dabei geht man sehr schematisch vor, untersucht Inhalt, Aufbau und Stil, zieht andere Bücher und die Kritiken anderer Leser heran, vergleicht, bewertet und nimmt eine persönliche Einschätzung vor.

Im Journalismus dienen Buchkritiken in der Regel dazu, auf ein neu erschienenes Buch aufmerksam zu machen. Sie werden in allen Medien wie Zeitungen, Rundfunk und Internet veröffentlicht und können kurz und knapp ausfallen, aber auch sehr ausführlich und geradezu kunstvoll geschrieben sein. Auch journalistische Kritiken enthalten persönliche Wertungen. Der Verfasser einer Buchkritik darf ganz unverblümt schreiben, wie ihm das Buch gefallen hat. In großen Zeitungen wie der FAZ oder der ZEIT nehmen einzelne Rezensionen im Feuilleton manchmal eine ganze Seite ein. Dann sind sie oft schon Essays, also Abhandlungen, in denen sich der Autor auf sehr persönliche Weise intensiv mit einem Thema auseinandersetzt.

In vielen Onlineshops könnt Ihr Kundenrezensionen zu den jeweiligen Produkten verfassen. Dabei geht es in erster Linie darum, anderen Lesern eine Kaufentscheidung zu ermöglichen. Wie hat Euch das Buch gefallen? Was fandet Ihr besonders gelungen, was weniger gut? Was sollten andere Käufer vor dem Lesen unbedingt wissen? Diese Form der Rezension schauen wir uns im nächsten Teil genauer an, denn Ihr werdet in der Regel weder wissenschaftliche noch journalistische Kritiken verfassen, sondern eben eine Kundenrezension, um anderen Lesern ein Buch zu empfehlen, das Euch besonders gut gefallen hat.

In Teil 2 geht es nun um die praktische Umsetzung.

Danke!

Das vergangene Jahr war für mich als Autorin sehr aufregend. Mein Roman Ebbe und Glut verkaufte sich überraschend gut, war zwischenzeitlich sogar in den Top 100 der Amazon-Bestsellerlisten. Viele begeisterte Leserinnen (ja, es ist ein Frauenbuch, das will ich nicht verheimlichen) haben wundervolle Rezensionen verfasst, mir sehr persönliche, berührende Mails geschrieben oder mir in Gesprächen versichert, wie gern sie diese Geschichte gelesen haben. „Ich habe die ganze Nacht durchgelesen, konnte nicht mehr aufhören“, war einer der häufigsten Sätze, die ich hörte oder las. Ich finde, es gibt kaum ein schöneres Kompliment für eine Autorin.

Dafür sage ich DANKE! Danke, dass Ihr dieses E-Book gekauft und gelesen habt. Danke, dass Ihr Euch die Mühe gemacht habt, eine Rezension zu verfassen. Danke, dass Ihr in einer Leserunde sehr eifrig und manchmal auch kontrovers über die Geschichte diskutiert habt. Danke, dass es Euch ein Bedürfnis war, mir Eure eigenen, sehr privaten Geschichten zu erzählen.

Das macht mich stolz und glücklich.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares neues Jahr, reich an kleinen und großen Glücksmomenten, leisen und lauten Überraschungen, vielen, vielen guten Büchern und noch mehr Liebe.

Advent, Advent …

In der Adventszeit gibt es viele tolle Bücher-Adventskalender mit Gewinnspielen. Im Vordergrund steht der Spaß, jeden Tag ein Türchen zu öffnen und zu schauen, was sich dahinter verbirgt. Die Buchtipps machen Lust auf endlose Lesestunden auf dem Sofa, während es draußen kalt und ungemütlich ist. Und mit ein bisschen Glück gewinnt Ihr vielleicht sogar eins der Bücher. Eine Auswahl mit Adventskalendern der großen Verlage habe ich Euch hier zusammengestellt. Wer mag, darf auch gern eigene Empfehlungen verlinken.

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Ich wünsche Euch eine gemütliche, entspannte Adventszeit!